Chronik

Angefangen hat 1977 eigentlich alles mit der noch vorhandenen Bühne der früheren Katholischen Jugend, die uns den Start erleichterte, auch einmal selbst Theater zu spielen. Ein paar theaterbegeisterte Leute waren schnell gefunden, und auch der Regisseur der früheren Gruppe, Fritz Lechner, konnte für unsere Idee gewonnen werden.

Bevor das erste Stück zur Aufführung kommen konnte, war es noch ein weiter Weg.

Vom Souffleurkasten bis zur Bühnendecke haben wir die Bühne in unzähligen Stunden und mit eigenen Mitteln renoviert und teilweise erneuert. Um die Ausgaben möglich gering zu halten, wurden sogar der Bühnenvorhang selbst genäht, die Plakate von Hand gezeichnet und die Eintrittskarten noch an der Haustür verkauft.

Schusterpech und Schwammerlglück

Nach vielen anstrengenden Proben wurden dann am 22.10.1977 die zwei Einakter "Der Wunderdoktor" und "Schusterpech und Schwammerlglück" aufgeführt.

Der bunte Abend mit Blasmusik, Hackbrett und Kuhglockenspiel fand bei den Zuschauern in der ausverkauften Gemeindehalle riesigen Anklang.

Den Kinderschuhen der Katholischen Jugend entwachsen, gründeten wir 1980 den Feldkirchner Theaterverein. In diesem Jahr führten wir auch zum ersten Mal einen 3-Akter auf.

Der Beitritt zum "Verband Bayerischer Amateurtheater Bayern e.V." ermöglichte uns die Teilnahme an weiterbildenden Kursen (wie z.B. Bühnenbau und Maske), die wir seitdem gerne besuchen.

In den folgenden Jahren brachten wir regelmäßig bayerische Volksstücke in der Feldkirchner Gemeindehalle auf die Bühne. 1990 konnten wir zum ersten Mal auch Kinder mit einer Theateraufführung begeistern.

Von 1993 an fanden unsere Aufführungen im Katholischen Pfarrheim statt. Mit dem Stück "Der Roagaspitz" verabschiedete sich unser langjähriger Regisseur Fritz Lechner aus gesundheitlichen Gründen von der Bühne.

Nach vielen Stationen konnten wir 1994 endlich unsere eigenen Vereinsräume im Kindergarten in der Jahnstraße beziehen.

Mit einem neuen Regisseur Max Weinhart begann für unseren Verein eine neue Epoche.

Lasst uns Lügen erzählen

1995 inszenierte er die Kriminalkomödie "Lasst uns Lügen erzählen". Der große Erfolg dieses Stückes hat unsere Liebe zur Boulevardkomödie geweckt.

Zwischen 1997 und 2000 kamen vier weitere Boulevardkomödien zur Aufführung.

Im Jahr 2001 konnten wir erstmals den neu renovierten Saal des Evangelischen Kinderheimes für das bekannte Kriminalstück "Die Mausefalle" nutzen.

Am 1. September 2006 verstarb unser langjähriger Regisseur Max Weinhart leider viel zu früh und hinterließ eine große Lücke. Robert Gruber, eines unserer Gründungsmitglieder, übernahm die Regie und konnte 2007 mit dem Stück "Lasst uns Lügen erzählen" seinen ersten großen Erfolg als Regisseur feiern.

Freig´sperrt

Im Jahr 2012 führten wir seit langem mit "Freig´sperrt" wieder ein bayerisches Stück auf. Dass die Vorstellungen ausverkauft waren, zeigt, dass Stücke in bayerischer Mundart auch heute noch sehr gefragt sind.

2013 hatte der Verein das Glück, erstmals den Schauspieler Winfried Frey als neuen Regisseur gewinnen zu können. In diesem Jahr spielten wir das Stück "Z´jung zum Zum... oder Frühreif".

2014 konnte diese erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem "Amerikaner mit Zuckerguss" fortgesetzt werden.

Die Proben und der Bühnenbau verlangen von uns viel Zeitaufwand und Arbeitseinsatz. Doch wenn es heißt "Vorhang auf" - dann sind alle Mühen und aller Schweiß vergessen.

Unser Dank gilt dem treuen Publikum, das uns durch seinen Applaus immer wieder ermuntert hat weiter zu machen. Denn der Beifall ist das "Brot des Künstlers" und wir hoffen auch in Zukunft nicht zu verhungern.

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